ML-QuES

Instrument: Lernprozessbegleitung

Die Lernprozessbegleitung ist eine professionelle Begleitung von Personen, um deren  Lernprozess  zu organisieren, so Kibnet.
(Diese Defintion wurde der Internetseite: http://kibnet.org/fix/lpb/ entnommen.)

Ziele:

- stärkere Einbindung der Ausbilder in Ausbildungsprozesse, um die Ausbildung aus organisatorischer und pädagogischer Perspektive besser steuern zu können
- bewusste Einbeziehung des selbst gesteuerten Lernens der Lehrlinge, um den Blick auf  Lernziele und -formen für die Erlangung einer umfassenden beruflichen Handlungsfähigkeit zu erweitern
- faktisch vorhandene Rollenverteilung zwischen Gesellen (Fachberater) und Meistern (Lernprozessbegleiter) wird ausgebaut und unterstreicht Aufgabenfelder und Zuständigkeiten in den einzelnen Rollen
- systematische Berücksichtigung und organisatorische Steuerung der Ausbildung
- Entwicklung eines Verständnisses, dass Ausbildungsprozesse als eigenständige Leistungsprozesse definiert und nicht mehr als „Nebenprodukt“ von Arbeits- und Geschäftsprozessen verstanden werden

Vorgehen:

- systematische Einführung von reflexiven Lernprozessen, um eine erfahrungsbezogene, theoretische Durchdringung der Arbeitsprozesse und Selbstlernkompetenz zu fördern
- Lernmethode und Lernziele gemeinsam bestimmen
- Reflexionsgespräche führen (diese auch vor- und nachbereiten) und dokumentieren
- Theoriewissen und Erfahrungswissen stärker miteinander verschränken und dem Wissen gleichzeitig eine Relevanz zuzuweisen.

Die Gesamtaufgabe der Begleitung kann in sechs Schritte eingeteilt werden:

lernprozessbegleitung

 Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte per Telefon oder Email an die Helmut-Schmidt-Universität.

Gefördert durch

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