ML-QuES

Forschungsprojekt

 

Das Projekt zur Qualitätsentwicklung und –sicherung im Ausbildungsprozess  bei kleinen und mittleren Unternehmen des Maler- und Lackiererhandwerks in Hamburg (Projektname: ML-QuES) ist eins von bundesweit 10 Modellversuchen, welches das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt. Die gemeinsame Betreuung und Durchführung des Modellversuches übernimmt  die Maler und Lackierinnung Hamburg in Kooperation mit der Helmut-Schmidt-Universität.
ML-QuES knüpft dabei an eine 2009 zuvor in Hamburg  durchgeführten Studie zum Thema „Ausbildung aus Sicht der Auszubildenden“  an. Die Erhebung und Auswertung dieser  Studie war die Initialzündung für das Projekt, denn sie stellte einen Veränderungsbedarf im Bereich der betrieblichen Ausbildung heraus. Hohes Entwicklungspotenzial in der betrieblichen Ausbildung bergen vorwiegend die Qualitätsbereiche der Organisation, Inhalte, Methoden und des Lernklima. Aus diesen Erhebungen heraus entwickelte sich das Ziel des Projektes, die Ausbildungsqualität im Maler- und Lackiererhandwerk durch gezielte, an die jeweilige Betriebssituation angepasste Maßnahmen zu sichern und zu verbessern. Dieser  hohe Qualitätsstandard der Ausbildung soll deshalb zu einer gesteigerten Attraktivität der handwerklichen Maler- und Lackiererausbildung führen, um Nachwuchs für den bestehenden Fachkräftebedarf rekrutieren zu können.
Alle gemeinsam entwickelten Instrumente in den Betrieben dienen der Förderung, Beurteilung und Steuerung des Ausbildungsprozesses und sollen zur systematischen Qualitätsentwicklung nachhaltig so implementiert werden, dass sie ein fester Bestandteil der betrieblichen  Ausbildung werden.

Gefördert durch

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