ML-QuES

Methodische Vorgehensweise bei ML-QuES

Die betriebliche Ausgangssituation stellt die Grundlage für die Entwicklung von Qualitätsinstrumenten im Modellversuch dar. Aus diesem Grund erfolgte in der ersten Modellversuchsphase eine Bestandsaufnahme zur Ausbildungssituation, zur Ausbildungsqualität und zu Fortbildungsbedarfen. Dazu wurden in den Betrieben Interviews mit den ausbildenden Fachkräften, Ausbildungsverantwortlichen, Geschäftsführern und Auszubildenden durchgeführt. Mit einem Fragebogen wurden zusätzlich konkrete Veränderungsbedarfe erhoben.

Die Ergebnisse der Bestandsaufnahme wurden gemeinsam mit Vorschlägen zur Optimierung der Ausbildungssituation an die Betriebe rückgemeldet. Dabei wird in Abstimmung mit den Betrieben darüber entschieden, welche von der HSU (weiter-)entwickelten Instrumente und Methoden jeweils zum Einsatz kommen. Die HSU begleitet und evaluiert die Einführung und Erprobung der verschiedenen Instrumente. Auf diese Weise können im Verlauf des Modellversuches weitere, bedarfsgerechte Anpassungen vorgenommen werden. Gleichzeitig finden Schulungen und Weiterbildungen für die ausbildenden Fachkräfte statt, die mit den Instrumente und Methoden im Betrieb arbeiten.

Die Modellversuchsergebnisse werden schließlich in Form einer Gesamtevaluation zusammengeführt, so dass sich betriebsübergreifende Empfehlungen zur Steigerung von Ausbildungsqualität ableiten lassen.

Abbildung: methodisches Vorgehen der Handlungsforschung/ Interventionsstudie


 unbenannt

Abbildung: methodisches Vorgehen in ML-QuES

Gefördert durch

sponsorenfooter3