ML-QuES

Ausgangslage

Mit dem Modellversuch ML-QuES wird in Hamburg eine Initiative zur Sicherung der betrieblichen Ausbildungsqualität im Maler- und Lackiererhandwerk gestartet.

Das Projekt baut auf die Vorgängerstudie aus dem Jahr 2009, welche ebenfalls von der HSU durchgeführt wurde auf. Dabei wurde eine Vollerhebung unter den damaligen Auszubildenden zum Thema der Ausbildungsqualität aus Sicht der Auszubildenden durchgeführt.

Informationen zur Vorgängerstudie von ML-QuES finden Sie unter Studie 2009 und Ergebnisse Studie !!!

 

Mit ML-QuES wird darauf aufgebaut und das Ziel verfolgt, praxisnahe Methoden und Instrumente zu entwickeln und einzuführen, die zur Stärkung und Sicherung betrieblicher Ausbildungsqualität beitragen.

„Es gibt immer weniger Junggesellen. Da ist es umso wichtiger, dass sie gut ausgebildet sind“, begründet Petra Rudolph, Betriebsleiterin im Malereibetrieb Horst Rudolph, ihr Engagement im Modellversuch. Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, der die Suche nach geeignetem Nachwuchs für die Betriebe erschwert, soll nun die Attraktivität der Maler- und Lackiererausbildung in Hamburg erhöht werden. Dabei geht es sowohl um die Förderung einzelner Auszubildender im Betriebsalltag, wenn sie Hilfe und Unterstützung in der Ausbildung benötigen, als auch um die Weiterentwicklung von Organisationsstrukturen rund um die Ausbildung. Michael Martens, Geschäftsführer der Goldammer & Martens Malerwerkstätten, erklärt dazu: „Derzeit finden wir keine Fachkräfte auf dem Markt. Deswegen haben wir uns 2010 dazu entschlossen, verstärkt auszubilden. Dadurch stellten wir fest, dass wir unsere internen Abläufe für die Ausbildung verbessern müssen.“

Wie dies zu erreichen ist, wird der Betrieb im Laufe des Modellversuches gemeinsam mit der HSU Hamburg erarbeiten und ausprobieren.

 

Qualitätsentwicklung und -sicherung im Ausbildungsprozess bei kleinen und mittleren Unternehmen des Maler- und Lackiererhandwerks in Hamburg (ML-QuES) heißt:

- Analyse des betrieblichen Verständnisses von Ausbildungsqualität und seiner Umsetzung in den Partnerbetrieben mittels Interviews und Fragebögen

-Entwicklung, Implementierung und Evaluation von Maßnahmen und Instrumenten zur Stärkung und Sicherung der betrieblichen Ausbildungsqualität mit besonderem Fokus auf Kommunikations- und Kooperationsprozessen sowie der Vermittlung beruflicher Handlungsfähigkeit

-Ableitung allgemeiner Handlungsempfehlungen zur Sicherung von Ausbildungsqualität im Handwerk und Präsentation der Projektergebnisse in einem interaktiven Informationsportal

Gefördert durch

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